Über uns

Wer wir sind

Wir sind ein kleines, spezialisiertes Team, das sich auf driverbasierte Finanzprognosen für kleinere Unternehmen in Deutschland konzentriert. Unser Anspruch: Jede Zahl im Modell muss sich auf eine konkrete Entscheidung im Alltag zurückführen lassen, sonst gehört sie nicht hinein.

Beraterin für driverbasierte Finanzplanung im Porträt

Warum wir

Wir geben es ungern zu, aber wir haben selbst jahrelang mit Tabellen gearbeitet, die mehr Show als Substanz waren. Wir kennen also beide Seiten: den Wunsch nach klaren Zahlen und die Frustration, wenn Forecasts schon beim ersten unerwarteten Auftrag kippen. Heute sprechen wir offen darüber, welche Annahmen tragfähig sind, welche Treiber wirklich steuerbar bleiben und wo wir ehrlich sagen müssen: Das lässt sich nicht präzise planen. Genau diese Strenge macht driverbasierte Modelle für kleine Unternehmen nützlich statt dekorativ.

Warum wir driverbasierte Finanzprognosen für kleine Unternehmen bauen

Unternehmer bespricht Finanztreiber und Forecast Modell

Von toten Budgets zu lebendigen Treibermodellen

Wir sind zu driverbasierter Finanzplanung gekommen, weil wir es leid waren, dass unsere eigenen Budgets nach drei Monaten nur noch als Staubfänger im Ordner lagen. Klassische Jahrespläne fühlten sich an wie Landkarten ohne Straßen: hübsch anzusehen, aber ohne Verbindung zum Tagesgeschäft. Erst als wir begonnen haben, operative Kennzahlen wie Auftragsvolumen, Auslastung oder Stundensätze systematisch mit Ergebnissen und Liquidität zu verknüpfen, ergab Planung für uns Sinn. Heute ist genau diese Verbindung der Kern unserer Arbeit.

Zwischen Bauchgefühl, Steuerberater und Bank vermitteln

In Gesprächen mit Inhabern kleiner Betriebe haben wir immer wieder dasselbe Muster erlebt: viel Verantwortungsgefühl, klare Intuition, aber wenig Zeit und Struktur, um Zahlen konsequent auszuwerten. Steuerberater liefern Rückspiegel, Banken wollen Vorwärtsprojektionen, und dazwischen stehen wir als Unternehmen mit Excel und Bauchgefühl. Unsere Antwort darauf ist ein schlankes, driverbasiertes Modell, das die wenigen wirklich steuerbaren Kennzahlen identifiziert und direkt mit künftigen Geldströmen verbindet. So entsteht ein Werkzeug, das beides respektiert: Erfahrung und Daten.

Vom abstrakten Budget zur geerdeten Treiberlogik

Die ersten Jahre haben wir damit verbracht, klassische Budgetlogiken in Tabellen zu gießen und dann dabei zuzusehen, wie sie im Alltag ignoriert wurden. Was wir daraus gelernt haben: Kleine Unternehmen brauchen keine Miniaturversion eines Konzernplanungssystems, sondern ein Werkzeug, das mit ihrer Realität beginnt. Deshalb starten wir heute immer bei operativen Fragen wie Leads, Aufträgen, Kapazitäten oder durchschnittlichen Ticketgrößen und übersetzen diese Schritt für Schritt in Umsatz, Kosten und Liquidität. So wird aus Forecasting kein abstraktes Rechenexperiment, sondern eine direkte Verlängerung der täglichen Entscheidungen im Vertrieb, Einkauf oder in der Einsatzplanung.

Fokus auf inhabergeführte Unternehmen in Deutschland

Wir bewegen uns bewusst in einer Nische: inhabergeführte Betriebe, Agenturen, Dienstleister und kleinere Fertiger in Deutschland, die weder ein vollintegriertes Planungssystem noch ein ganzes Controllingteam haben. In dieser Umgebung zählen Pragmatismus, Datenhygiene und klare Verantwortlichkeiten mehr als exotische Bewertungsmodelle. Unsere Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen zeigt, dass sich viele Muster wiederholen, solange man sauber zwischen fixen Strukturen, variablen Treibern und einmaligen Effekten unterscheidet. Genau hier setzen wir mit unseren Modellen an und passen sie anschließend fein an Ihre spezifische Situation an.

Berater arbeitet an driverbasiertem Finanzmodell

Forecasts in wiederkehrende Routinen übersetzen

Wir haben gelernt, dass ein Forecast nur so gut ist wie die Diskussion, die er auslöst. Darum endet unsere Arbeit nicht bei einer hübschen Datei, sondern bei einer klaren Meetingstruktur, in der die Treiber regelmäßig überprüft und angepasst werden. Wir helfen, Zuständigkeiten für Kennzahlen zu definieren, Datenflüsse zu vereinfachen und Berichtsroutinen aufzusetzen, die in Ihren Kalender passen. So wird driverbasierte Planung vom Projekt zum festen Bestandteil Ihrer Steuerung und bleibt auch dann nutzbar, wenn sich Team, Systeme oder Marktbedingungen ändern.

Treiber nur, wenn sie messbar und steuerbar sind

Wir merken schnell, ob ein Modell nur hübsch aussieht oder im Alltag trägt. Darum testen wir jede neue Logik zuerst an echten Monatsabschlüssen und operativen Daten aus kleinen Betrieben. Wenn eine Kennzahl nicht sauber messbar ist, fliegt sie raus. Wenn ein Treiber zwar theoretisch elegant, praktisch aber nicht steuerbar ist, ersetzen wir ihn. So schrumpfen komplexe Planungswelten auf ein Set von wenigen, robusten Treibern, das zu Ihrem Betrieb, Ihrer Branche und Ihrer Datenqualität passt.

Modelle als gemeinsames Gesprächswerkzeug nutzen

Viele Planungsansätze scheitern daran, dass sie nur eine Person im Unternehmen versteht. Wir entwickeln unsere Modelle so, dass Inhaber, operative Leitung und Buchhaltung dieselbe Logik nachvollziehen können. Das bedeutet klare Definitionen, einfache Formeln und konsequente Trennung von Annahmen und Ergebnissen. Aus einem undurchsichtigen Zahlenturm wird so ein Gesprächswerkzeug, das in Jour-fixe, Banktermin und Teammeeting dieselben Antworten liefert und nicht bei jeder Nachfrage zerfällt.

Kleine Finanzrunde mit Kennzahlen und Forecast Modell

Die Treiberpfad Methode als roter Faden

Wir arbeiten mit einem wiederholbaren Vorgehen, das wir intern als Treiberpfad-Methode bezeichnen. Zuerst legen wir die kritischen operativen Treiber fest, danach definieren wir saubere Datenquellen und erst dann entsteht das eigentliche Finanzmodell. Dieser Ablauf schützt uns vor dem Reflex, sofort in Tabellen zu springen, und zwingt alle Beteiligten, sich zuerst auf Ursache-Wirkungs-Ketten zu einigen. Das Ergebnis ist ein Forecast, der nicht nur Zahlen ausspuckt, sondern klar zeigt, welcher Stellhebel welche finanzielle Wirkung nach sich zieht.

  1. Frühe Phase

    Erste Budgetprojekte

    Erste Projekte mit klassischen Jahresbudgets, Erkenntnis: schöne Tabellen ohne klare Treiberlogik helfen kleinen Unternehmen kaum bei laufenden Entscheidungen.

  2. Weiterentwicklung

    Wechsel zu Treibern

    Umstieg auf einfache Treibermodelle mit Fokus auf Auftragsvolumen, Auslastung und Zahlungszielen, erste erfolgreiche Bankgespräche auf dieser Basis.

  3. Vertiefung

    Methodik schärfen

    Systematische Ausarbeitung der Treiberpfad-Methode, klare Trennung von operativen Kennzahlen, Finanzlogik und Szenarien für unterschiedliche Marktentwicklungen.

  4. Heute

    Fokus und Team

    Aufbau eines fokussierten Teams und Ausrichtung auf inhabergeführte Unternehmen in Deutschland, laufende Anpassung der Modelle an neue Datenquellen und Tools.

Werte, die unsere Arbeit an Treibermodellen leiten

Unsere Werte sind weniger Schlagworte auf einer Folie, sondern Prüfsteine, an denen wir unsere Arbeit messen. Wenn ein Modell dagegen verstößt, überarbeiten wir es oder verwerfen es konsequent.
01

Klarheit vor Komfort in jeder Planungsrunde

Wir glauben, dass Planung nur dann ihren Zweck erfüllt, wenn sie im Alltag nutzbar bleibt. Deshalb stellen wir unbequeme Fragen: Welche Kennzahlen messen wir wirklich, nicht nur theoretisch. Wer übernimmt Verantwortung für welche Treiber. Welche Annahmen sind Wunschdenken. Diese Strenge ist kein Selbstzweck, sondern Schutz für alle Beteiligten. Sie reduziert das Risiko, Entscheidungen auf scheinbar präzise, aber inhaltlich schwache Zahlen zu stützen. Unsere Modelle sollen Diskussionen strukturieren, nicht gewinnen. Sie liefern einen Rahmen, in dem Intuition, Erfahrung und Daten gemeinsam wirken können.

Strenge in der Logik, Respekt vor der Realität kleiner Unternehmen

02

Transparenz in Annahmen und Rechenwegen

Wir akzeptieren nur Modelle, deren Logik sich in wenigen Sätzen erklären lässt. Jede Kennzahl braucht eine eindeutige Definition, jede Formel einen klaren Zweck. Wenn wir merken, dass wir Annahmen nicht mehr sauber begründen können, vereinfachen wir. Diese Konsequenz schützt vor Zahlentapeten, die beeindruckend aussehen, aber niemand mehr hinterfragt. Klarheit bedeutet für uns auch, Unsicherheiten explizit zu benennen, statt sie hinter Durchschnittswerten zu verstecken.
03

Partnerschaft auf Augenhöhe mit Inhabern

Driverbasierte Planung funktioniert nur, wenn sie gemeinsam getragen wird. Wir verstehen uns nicht als externe Zahlendealer, sondern als Sparringspartner, die mit Ihnen an denselben Fragen arbeiten: Was passiert, wenn Nachfrage einbricht, Kosten steigen oder Kapazitäten knapp werden. Partnerschaft heißt für uns, Widerspruch auszuhalten, unterschiedliche Sichtweisen einzubauen und Modelle so zu gestalten, dass sie im Team anschlussfähig bleiben.

04

Praktikabilität vor theoretischer Eleganz

Jedes zusätzliche Detail im Modell kostet Aufmerksamkeit und Pflege. Deshalb fragen wir bei jedem neuen Wunsch nach einer Kennzahl: Welcher konkrete Beschluss hängt davon ab. Wenn die Antwort unklar bleibt, lassen wir sie weg. So entstehen Forecasts, die auch mit begrenzten Daten und Zeitressourcen gepflegt werden können. Praktikabilität schlägt Eleganz, solange die wesentlichen Treiber sauber abgebildet sind.
05

Langfristige Begleitung statt Einmalprojekten

Planung ist kein Einmalprojekt. Märkte, Teams und Systeme verändern sich, also müssen Modelle mitwachsen. Wir legen Wert auf saubere Dokumentation, verständliche Dateien und Routinen, die ohne permanente externe Begleitung funktionieren. Langfristige Begleitung heißt für uns, erreichbar zu bleiben, wenn sich Rahmenbedingungen ändern, und gemeinsam zu prüfen, welche Treiber angepasst oder ergänzt werden müssen.

Menschen hinter den Treibermodellen von Thalivex

Wir arbeiten bewusst in einem kleinen Kernteam und holen bei Bedarf spezialisierte Partner dazu. Gemeinsam decken wir Finanzmodellierung, operative Abläufe, Datenaufbereitung und Kommunikation ab. Uns interessiert weniger, wie etwas in der Theorie aussehen könnte, sondern ob es im Alltag eines kleinen Unternehmens mit begrenzten Ressourcen tatsächlich durchhaltbar bleibt.

Mara Klein, Gründerin und Lead Consultant

Mara Klein, Gründerin und Lead Consultant

Verantwortlich für Methodik und Kundenprojekte

Berlin und remote in Deutschland

Mara verbindet Erfahrung in Unternehmensfinanzen mit einem ausgeprägten Sinn für pragmatische Lösungen. Sie hinterfragt lieb gewonnene Routinen, wenn sie Forecasts unbrauchbar machen, und besteht auf klar dokumentierten Annahmen. In Workshops führt sie streng, aber fair durch den Prozess, bis alle Beteiligten dieselbe Logik teilen. Ihr Fokus: Modelle, die nicht nur heute funktionieren, sondern auch nach mehreren Planungszyklen verständlich bleiben.

Schwerpunkte und Stärken

Driverbasierte Modelle Finanzplanung KMU Workshopmoderation Bankgespräche vorbereiten
Jonas Weber, Modell- und Datenarchitekt

Jonas Weber, Modell- und Datenarchitekt

Verantwortlich für Modelllogik und Daten

Leipzig und bundesweit remote

Jonas denkt in Strukturen und liebt es, komplexe Prozesse in klare Ursache-Wirkungs-Ketten zu zerlegen. Er entwickelt die Modelllogik, prüft Rechenwege und sorgt dafür, dass jede Zahl technisch sauber hergeleitet wird. Dabei achtet er besonders darauf, dass Modelle nicht von einzelnen Personen abhängig bleiben, sondern dokumentiert und übertragbar sind. Sein Ziel: robuste, wartbare Forecasts statt kurzfristiger Tabellenkunststücke.

Technische und analytische Rolle

Modellarchitektur Datenstrukturen Szenarioanalyse Toolauswahl begleiten
Lea Sommer, Kunden- und Projektkoordination

Lea Sommer, Kunden- und Projektkoordination

Schnittstelle zwischen Team und Mandanten

Hamburg und digital deutschlandweit

Lea sorgt dafür, dass aus komplexen Themen verständliche Gespräche werden. Sie bereitet Workshops vor, fasst Ergebnisse in klaren Protokollen zusammen und achtet darauf, dass Vereinbarungen zu Kennzahlen, Datenquellen und Routinen tatsächlich umgesetzt werden. Für Mandanten ist sie erste Ansprechpartnerin bei Rückfragen zum laufenden Forecast und koordiniert bei Bedarf weitere Termine mit dem Team.

Kommunikation und Umsetzung

Kundenkommunikation Workshopdesign Dokumentation Implementierungsbegleitung
Tobias Brandt, Operativer Sparringspartner

Tobias Brandt, Operativer Sparringspartner

Verantwortlich für Praxischeck und Umsetzung

Ruhrgebiet und bundesweit unterwegs

Tobias bringt die operative Perspektive ein. Er kennt die Realität in Produktion, Agenturalltag und Dienstleistungsbetrieben und übersetzt Finanztreiber in konkrete Abläufe. In Projekten prüft er, ob Annahmen zu Kapazitäten, Durchlaufzeiten oder Ausfallquoten mit der Praxis vereinbar sind. So verhindert er, dass Modelle zwar mathematisch korrekt, aber organisatorisch unrealistisch werden.

Operative Sicht und Praxischeck

Operative Abläufe Kapazitätsplanung Kennzahlenpraxis Change Begleitung

Was uns antreibt und bremst

01
Ich habe irgendwann gemerkt, dass wir Budgets bauten, um Banken zufriedenzustellen, nicht um bessere Entscheidungen zu treffen. Das war der Punkt, an dem ich alles auf Treiber umgestellt habe: Wie viele Aufträge schaffen wir realistisch, welche Auslastung hält das Team aus, was passiert bei zehn Prozent weniger Nachfrage. Seitdem ist jede Zeile im Modell eine explizite Annahme, die wir im Team diskutieren. Das fühlt sich ehrlicher an und reduziert das unangenehme Gefühl, dass Zahlen nur Fassade sind. Ergebnisse may vary, aber der Entscheidungsweg wird nachvollziehbar.
Mara Klein, Gründerin Thalivex Lead Consultant für driverbasierte Planung
02 Verantwortlich für Modelllogik
Mich reizt an driverbasierter Planung, dass sie uns zwingt, Ursache und Wirkung sauber zu trennen. Wir schauen nicht zuerst auf das Ergebnis, sondern auf die Mechanik dahinter: Leads, Conversion, Preise, Kapazitäten, Zahlungsziele. Wenn diese Kette logisch und konsistent ist, folgt die Ergebnisrechnung fast automatisch. Wenn sie es nicht ist, sehen wir den Bruch sehr früh. Das schützt uns davor, scheinbar präzise Zahlen zu präsentieren, die in sich widersprüchlich sind. Past performance doesn't guarantee future results, aber inkonsistente Modelle garantieren Verwirrung.
    Jonas Weber, Methodik und Modelle
03
In vielen Erstgesprächen hören wir Sätze wie: Wir sind nicht zahlenaffin oder Unsere Daten sind zu chaotisch. Meist stimmt beides nur halb. Ja, Datenlandschaften sind oft unaufgeräumt, aber genau deshalb arbeiten wir mit wenigen, robusten Treibern statt mit hunderten Detailpositionen. Wir übersetzen komplexe Finanzlogik in Fragen, die jeder im Unternehmen beantworten kann. So entsteht Schritt für Schritt ein Modell, das weder beschönigt noch erschreckt, sondern die aktuelle Lage nüchtern abbildet und zeigt, welche Stellhebel realistisch zur Verfügung stehen.
    Lea Sommer, Kundenbetreuung

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